Aus dem Pferdestall wird ein Kulturort

Am Köthnerberg entsteht ein neuer Ort für Kunst, Kultur und Begegnung. Der ehemalige Pferdestall wird vom Kunstverein Gehrden zu einem vielseitigen Kulturraum entwickelt: für Ausstellungen, Lesungen, kleine Konzerte, Kurse, Gespräche, kreative Projekte und gemeinsames Engagement.

Die Stadt Gehrden hat den Pferdestall an den Kunstverein Gehrden verpachtet. Damit ist aus einer Idee ein konkretes Projekt geworden. Jetzt beginnt die nächste Phase: Der Umbau wird vorbereitet, Fördergelder sind beantragt, und viele praktische Schritte stehen an.

Der Pferdestall soll kein fertiger Kulturtempel werden, sondern ein lebendiger Ort, der mit den Menschen wächst, die ihn nutzen, besuchen und mitgestalten.

Ein Ort mit besonderer Atmosphäre

Der ehemalige Pferdestall liegt am Rand des Gehrdener Berges, nahe der Tripp’schen Gartenanlage und des Berggasthauses Niedersachsen. Die Lage ist ruhig, naturnah und zugleich gut erreichbar. Gerade diese Mischung macht den Ort besonders.

Noch befindet sich das Gebäude in einem ursprünglichen Zustand. Es ist roh, einfach und ungeschönt. Genau darin liegt sein Reiz: Man spürt sofort, dass hier etwas Eigenes entstehen kann. Kein glatter Veranstaltungsraum, sondern ein Ort mit Geschichte, Charakter und Atmosphäre.

Diese besondere Qualität soll erhalten bleiben. Der Umbau soll das Gebäude nutzbar machen, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Was entstehen soll

Geplant ist ein offener Kulturort für Gehrden. Der Pferdestall soll Raum bieten für Ausstellungen, Workshops, Kurse, Lesungen, Gespräche, kleine Konzerte und künstlerisches Arbeiten.

Künstlerinnen und Künstler sollen hier arbeiten und präsentieren können. Bürgerinnen und Bürger sollen Kultur erleben, eigene Ideen einbringen und gemeinsam mit anderen etwas entwickeln können. Auch Kooperationen mit Vereinen, Schulen, Initiativen und Kulturschaffenden sind denkbar.

Wichtig ist: Nicht alles muss von Anfang an feststehen. Der Pferdestall soll ein Ort werden, der sich entwickeln darf. Neue Formate, ungewohnte Ideen und gemeinsames Ausprobieren gehören ausdrücklich dazu.

Der aktuelle Stand

Der wichtigste Schritt ist geschafft: Die Stadt Gehrden hat den ehemaligen Pferdestall an den Kunstverein Gehrden verpachtet. Damit ist die Grundlage für die langfristige Nutzung gelegt.

Außerdem unterstützt die Stadt das Projekt mit baulichen Maßnahmen für die Anschlüsse an Wasserver- und Entsorgung sowie Strom. Diese Infrastruktur ist notwendig, damit aus dem bisherigen Stall ein dauerhaft nutzbarer Kulturort werden kann.

Der Kunstverein bereitet nun die nächsten Schritte vor. Dazu gehören die Sanierung, der Ausbau, die spätere Einrichtung der Räume und die Entwicklung eines tragfähigen Nutzungskonzepts.

Die Finanzierung

Für 60 Prozent der Renovierungs- und Umbaukosten sind Fördergelder bereits beantragt. Das ist eine starke Grundlage und ein wichtiger Schritt für die Umsetzung.

Die verbleibenden 40 Prozent müssen zusätzlich finanziert werden. Dafür sucht der Kunstverein Unterstützung aus Gehrden und der Region.

Benötigt werden Geldspenden, Sponsoring, Sachleistungen und praktische Hilfe. Auch kleinere Beiträge helfen weiter, denn viele einzelne Bausteine bringen das Projekt Schritt für Schritt voran.

Spenden, Sponsoring und Sachleistungen

Der Umbau des Pferdestalls ist ein Projekt für die ganze Stadt. Ein vorhandenes Gebäude wird erhalten, der Köthnerberg wird belebt, und Gehrden bekommt einen neuen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung.

Der Kunstverein sucht deshalb Menschen und Unternehmen, die das Projekt unterstützen möchten. Möglich sind finanzielle Beiträge, Baumaterialien, handwerkliche Leistungen, technische Ausstattung, Möbel, Beleuchtung, Werkzeuge oder Hilfe bei Transport, Reinigung und Vorbereitung.

Kleine Spenden ermöglichen konkrete Anschaffungen. Größere Beiträge helfen, den notwendigen Eigenanteil der Finanzierung zu sichern. Sachleistungen senken Kosten und bringen den Umbau direkt voran.

Wer unterstützt, hilft nicht nur bei einer Renovierung. Er oder sie trägt dazu bei, dass in Gehrden ein Ort entsteht, an dem Menschen zusammenkommen, Kultur erleben und gemeinsam etwas entwickeln können.

Jetzt wird vorbereitet

Bevor die Umbauarbeiten beginnen können, muss der Pferdestall vorbereitet werden. Das Gebäude muss leer geräumt werden. Außerdem müssen Dach, Bewuchs und Äste so freigelegt werden, dass die Arbeiten starten können.

Dafür sucht der Kunstverein Menschen, die mit anpacken. Es braucht keine besonderen Vorkenntnisse, sondern Zeit, Tatkraft und Lust, Teil einer neuen Gruppe zu werden.

Wer ein paar Stunden helfen kann, bringt das Projekt bereits weiter. Gemeinsames Arbeiten ist dabei mehr als reine Vorbereitung. Es ist der erste Schritt, den Pferdestall gemeinsam in Besitz zu nehmen und aus einem alten Gebäude einen neuen Ort für Gehrden zu machen.

Ideen sind willkommen

Der Pferdestall soll ein Ort werden, der zu Gehrden passt. Deshalb sind Ideen für spätere Inhalte ausdrücklich willkommen.

Welche Veranstaltungen fehlen in Gehrden? Welche Kurse wären spannend? Welche Künstlerinnen und Künstler sollten eingeladen werden? Welche Gruppen könnten den Ort nutzen? Welche Formate passen zu diesem besonderen Ort am Köthnerberg?

Es geht nicht darum, sofort fertige Konzepte vorzulegen. Auch ein erster Gedanke kann der Anfang für ein neues Format sein. Der Pferdestall soll mit den Menschen wachsen, die ihn später nutzen, besuchen und mitgestalten.

Mitmachen

Der Kulturort Pferdestall steht am Anfang. Genau deshalb ist jetzt der richtige Moment, sich einzubringen: mit Zeit, Ideen, Material, Geld, Kontakten oder einfach mit Neugier.

Wer helfen, spenden, etwas beitragen oder mehr erfahren möchte, kann sich direkt beim Kunstverein Gehrden melden. Vorstand@kunstverein-gehrden.de

Kulturort Pferdestall Gehrden

Ein neuer Ort für Kunst, Kultur und Begegnung.

Gemeinsam aufgebaut.
Gemeinsam genutzt.
Gemeinsam für Gehrden.

Am 30. Mai 2026 sind alle Interessierten eingeladen, vorbeizukommen, sich umzuschauen und einen ersten Eindruck von den geplanten Ideen zu bekommen. Vor Ort gibt es Einblicke in das Projekt und Raum für Gespräche.

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